Finkenbach

Quelle: unter dem Güterbahnhof
Mündung: am Gustav-Stute-Weg (Heepen) in die Lutter II
Länge: 5,4 km (14 Brücken)
Nebenbäche: Holzbach (r.)
Bachsystem: Lutter II

Öffis: Bus 23 bis Zur Alten Gärtnerei (Oberlauf) | Bus 25 bis Petristraße  oder Böttcherstraße (Heeper Fichten) | Busse 21, 22, 33 bis Heepen, Am Alten Bauhof (Unterlauf)

Der Finkenbach entspringt mit zwei Quellbächen im Industriegebiet am alten Containerbahnhof, fließt von dort in östlicher Richtung, anfangs meist verrohrt. Längs den Straßen Zur Alten Gärtnerei und Am Finkenbach (hinter der Petrikirche) ist er zu sehen, dann wieder in den Heeper Fichten, wo er östlich der Althoffstraße zu Tage tritt. Im Wald bildet er schöne Mäander und fließt weiter ostwärts durchs Grünland zum Heeper Friedhof, den er nördlich umgeht. Er fließt am Gustav-Stute-Weg entlang und bildet kurz vor der Mündung in die Lutter II in einem Erlenbruch wieder sehenswerte Mäander.

Oberlauf in der Oststadt

Quellbach hinter einem Autohaus am Stadtholz (Korff 2017)
Verrohrte Quelle unterm Containerbahnhof (Korff 2017)
Quellbach in der Kleingartenanlage am Containerbahnhof (Korff 2017)
Zusammenfluss unter der Bahnstrecke Bielefeld-Lage (Korff 2017)
Am Bahndamm Richtung Stockmeyer (Korff 2017)

Eine Quelle des Finkenbachs ist unterhalb des früheren Containerbahnhofs, nahe der Borsigstraße, verrohrt, ein weiterer Quellbach entspringt am Bahndamm der Bahnstrecke Bielefeld–Lage hinter einem großen Autohandel Am Stadtholz. Der erste Arm ist in der Kleingartenanlage westlich des Bahndamms auf 20 m zu sehen, ehe er unter dem Bahndamm durchfließt. An der Ostseite fließt von rechts der andere Quellbach zu. Der Bach passiert, an einem Werksbahngleis entlangfließend, die Chemiefabrik Stockmeyer, ist unter dem Werkering verrohrt und unterquert die Straße Am Stadtholz. Längs eines Fußwegs auf einer alten Werkbahntrasse ostwärts fließend tritt er wieder zu Tage. Nördlich der Straße Zur Alten Gärtnerei durchfließt er ein Regenrückhaltebecken und unterquert die Feldstraße. Zwischen Eckendorfer Straße und der Straße Am Finkenbach bildet er einen schmalen Grünzug mit Baumbestand. Unter Finkenstraße, Petristraße, Ziegelstraße und Althoffstraße ist er auf 800 m verrohrt und unterfließt dabei das in den 1920er Jahren entstandene sozialdemokratisch geprägte Viertel „Heeper Fichten“ (Freie Scholle).

Mittellauf in den Heeper Fichten

Austritt aus dem Kanal an der Althoffstraße (Korff 2018)
Am Spielplatz in den Heeper Fichten (Korff 2018)
In den Heeper Fichten (Korff 2018)
An der Kleingartenanlage Heepen (Korff 2017)

Der Finkenbach tritt im Waldgebiet Heeper Fichten, wenige Meter östlich des Endes der Althoffstraße, zu Tage. Auf rund 1 km Strecke durchfließt er den Wald, unterquert an einem Spielplatz den Radrennbahnweg, passiert den Fußballplatz des TuS Union 09 und bildet nördlich des Sport- und Lernparks Heeper Fichten schöne Mäander aus. Er unterquert die Straße Heeper Fichten und fließt durch Feuchtwiesen südlich der Eckendorfer Straße ostwärts Richtung Heepen. Südlich des Viertels Werningshof und nördlich der Kleingärten am Heeper Friedhof nimmt er von rechts den Holzbach auf.

Unterlauf in Heepen

Auwald am Gustav-Stute-Weg (Brenke 2017)
Auwald am Gustav-Stute-Weg (Brenke 2017)
Auwald am Gustav-Stute-Weg (Korff 2017)
Mündung in die Lutter II am Gustav-Stute-Weg (Korff 2017)

200 m östlich der Holzbachmündung unterquert der Finkenbach die Vogteistraße, wobei er über rd. 1 km nördlich parallel zur Lutter II verläuft. Er prägt den Grünzug mit dem Gustav-Stute-Weg und tritt nach Unterquerung des Wegs in einen kleinen Erlenbruchwald ein, in dem er drei große Mäander ausgebildet hat. 100 m westlich der Eckendorfer Straße und 50 m nördlich des Harzwegs unterquert er abermals den Gustav-Stute-Weg und mündet von links in die Lutter II ein.

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