Bohnenbach

Quelle: am Haus Bodelschwinghstraße 211
Mündung: verrohrt unter der Artur-Ladebeck-Straße, Ecke Johannistal, in die Lutter II
Länge: 4,0 km
Nebenbäche: Kerchbach (l.), Kantensiekbach (r.)
Bachsystem: Lutter II

Der Bohnenbach entspringt im Teutoburger Wald oberhalb von Bethel, am Haus Bodelschwinghstraße 211, rd. 200 m westlich von Haus Salem. Ein weiterer Quellbach entspringt ebenfalls an der Bodelschwingstraße, 100 m nördlich des Restaurants Habichtshöhe. Beide fließen in nördlicher Richtung ab, treffen sich am Remterweg in Bethel (Ecke Baumschulenweg) und fließen von dort in nordwestlicher Richtung weiter durch das Grünland zwischen Quellenhofweg und Karl-Siebold-Weg. Der Bohnenbach speist einen Stauteich östlich der Mamre-Patmos-Schule, nimmt unterhalb derselben von links den Kerchbach auf, durchfließt den neu gestalteten Bohnenbachpark am Saronweg und verschwindet bei Dankort an der Hoffnungsthaler Straße in der Verrohrung. Die letzten 900 m sind, meist unterhalb der Artur-Ladebeck-Straße, verrohrt, der Bach fließt in nordöstlicher Richtung. Unterm Bethel-Eck nimmt er von rechts den verrohrten Kantensiekbach auf. Unter dem Abzweig Johannistal mündet der Bohnenbach von rechts in die verrohrte Lutter II.

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Fußbach

Quelle: an der Dornberger Straße westlich des Tierparks
Mündung: verrohrt unter der Lutterstraße in die Lutter II
Länge: 1,8 km
Bachsystem: Lutter II

Öffis: Bus 24 bis Gadderbaum, Tierpark (Quellbäche) | Bauernhausmuseum (Stausee Olderdissen) | Uhlandstraße (Stausee Freiligrathstraße)

Der Fußbach ist der Bach im Johannistal. Er entspringt in zwei Quellbächen an der Dornberger Straße. Eine Quelle befindet sich an der Ostseite des Parkplatzes des Tierparks Olderdissen, die zweite ist 180 m nördlich der Parkplatzeinfahrt im Wald direkt am Wanderweg. Beide Quellarme vereinigen sich im Stauteich des Tierparks. Von dort fließt der Fußbach 700 m in östlicher, dann südöstlicher Richtung an der Straße Johannistal entlang und mündet in den Stauteich an der Freiligrathstraße. Der Abfluss des Stauteichs ist 50 m weiter unter der Straße verrohrt. Die restlichen 650 m des Bachlaufs sind komplett verrohrt. Der Bach unterquert die östlichste Ecke des Johannisfriedhofs, die Auffahrt zum Ostwestfalendamm, dann Ostwestfalendamm und Bahnstrecke und fließt unterhalb des Bolbrinkerswegs von links der Lutter II zu, die unter der Lutterstraße verrohrt ist.

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Lutter II (Weser-Lutter)

Wikipedia
Quelle: beim Bahnhof Brackwede, An den Lutterquellen
Mündung: an der Milser Mühle in Johannisbach/Aa
Länge: 13,0 km (davon 5 km verrohrt; 24 Brücken, 4 Stauteiche)
Nebenbäche: Fußbach (l.), Bohnenbach (r.), Lonnerbach (r.), Baderbach (r.), Finkenbach (l.), Windwehe (r.), Wellbach (l.), Vogelbach (r.), Buschbach (r.)
Flusssystem: Lutter + Johannisbach > Aa > Werre > Weser

Die Lutterquellen in Brackwede flossen ursprünglich alle als Lutter I zur Ems ab. 1452 haben die Bielefelder einen Teil der Quellen künstlich nach Nordosten zum Bohnenbach hin abgeleitet. Seitdem übernimmt die Lutter II in der Bielefelder Innenstadt das ursprüngliche Bachbett des Bohnenbachs. Der Oberlauf durch die Stadt ist seit etwa 1910 auf 5,2 km verrohrt; nur hinter der Kunsthalle ist ein rd. 50 m langer Abschnitt zu sehen. Am Stauteich I in der Oststadt tritt die Lutter zu Tage (Beginn des Mittellaufs), durchquert, in nordöstlicher Richtung in einer begradigten Rinne abfließend, die Stauteiche II und III. Sie nimmt von rechts den Baderbach auf, durchfließt einen naturnahen Abschnitt und erreicht die Mühle bei Meyer zu Heepen, wo sie aufgestaut ist. Sie umfließt Heepen nördlich, nimmt von links den Finkenbach, von rechts die Windwehe auf, wendet sich am Schelphof nach Norden Richtung Baumheide, nimmt am Ortsrand von Baumheide von links den Wellbach auf (damit den größten Teil der Bielefelder Abwässer) und wendet sich wieder nach Nordosten. In Milse nimmt sie von rechts den Vogelbach auf und mündet an der Milser Mühle in den Johannisbach, der hier seinen Namen in Aa ändert. – Die Stadt Bielefeld untersucht den ganzen Bachlauf im Zuge der Wasserrahmenrichtlinie der EU  und verbessert seine Qualität als Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

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