Hasbach mit Klosterbach

Quelle: am Bergkamp in Werther-Isingdorf
Mündung: bei der Straße Hasbachtal in den Schwarzbach
Länge: 5,6 km (davon 4,3 km und 10 Brücken in Bielefeld)
Nebenbäche: Rusbach (r.), Voßsieksbach (l.), Vulsieksbach (l.), Vogelrothbach (r.), Wittenbach (l.)
Bachsystem: Schwarzbach > Johannisbach

Der Oberlauf des Baches heißt Klosterbach und entspringt im Teutoburger Wald an der Straße Bergkamp in Werther-Isingdorf. Er fließt in östlicher Richtung, passiert Kirchdornberg nördlich, durchfließt einen Stauteich beim Hof Meyer zum Gottesberg und unterquert am Kreuzkrug in Großdornberg die Wertherstraße. Hier beginnt der Mittellauf und der Name ändert sich in Hasbach. Er fließt in nordöstlicher Rchtung weiter, nördlich parallel zur Deppendorfer Straße, nimmt den Vulsieksbach auf und unterquert die Deppendorfer Straße an der Biogasanlage. Am Ortsrand von Niederdornberg wendet er sich nach Norden und speist den Mühlenteich am Hof Meyer zu Wendischhoff, wo er die Straße Hollensiek quert. 300 m weiter nördlich nimmt er von links den Wittenbach auf. Der begradigte Unterlauf fließt in nordöstlicher Richtung, unterquert die Straße Hasbachtal und mündet 400 m weiter nordöstlich, bei Niederbeckmanns Hof, in den Schwarzbach.

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Krebsbach

Quelle: im Teutoburger Wald westlich von Meyer zu Hoberge
Mündung: an der Straße Twellbachtal in den Johannisbach
Länge: 2,3 km (7 Brücken)
Nebenbäche: Horstbach
Bachsystem: Johannisbach

Der Krebsbach ist ein naturnaher Waldbach. Er entspringt im Teutoburger Wald rd. 800 m westlich des Hofs Meyer zu Hoberge, dem zentralen Gebäude des Golfplatzes. Der gesamte Oberlauf befindet sich im Naturschutzgebiet Krebsbach- und Horstbachtal, das u.a. einen auentypischen Erlen-Eschen-Wald schützt. Der Krebsbach fließt in nordöstlicher Richtung, unterquert bei einem Reiterhof die Straße Am Krebsbach und nimmt dort von links den Horstbach auf. Dieser ist, anders als der Krebsbach, ein Wiesenbach. Der Krebsbach bleibt parallel zur Straße Am Krebsbach, wo schöne Mäander zu sehen sind, und unterquert 300 m nach der Einmündung des Horstbachs die Dornberger Straße. Unterhalb der Straßenkurve nimmt er von links einen namenlosen Nebenbach auf. Mäandrierend durchfließt er ein schmales Auwäldchen, unterquert 700 m weiter unterhalb den Wanderweg, der von der Straße An der Krebskuhle Richtung Kirchdornberg führt. 200 m weiter nordwestlich unterquert er die Straße Twellbachtal und mündet nördlich der Straße von links in den Johannisbach. Die Mündung liegt im Naturschutzgebiet Oberes Johannisbachtal mit Nebentälern.

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Twellbach

Quelle: im Teutoburger Wald an der Bergstraße
Mündung: am Poetenweg in den Johannisbach
Länge: 2,1 km (3 Brücken)
Nebenbäche: Meierbach
Bachsystem: Johannisbach

Der Twellbach entspringt im Teutoburger Wald oberhalb von Hoberge-Uerentrup, und zwar knapp oberhalb der Bergstraße. Er unterquert diese in nördlicher Richtung und fließt über rund 1 km durch das Gelände des Golfplatzes, wo er von links den kurzen Meierbach aufnimmt. Er unterquert die Dornberger Straße und fließt hinter den Häusern der Straße Twellheide entlang weiter nordwärts, bis er wenige Meter vor dem Poetenweg in den Johannisbach einmündet. Dieser ist kurz unterhalb der Einmündung verrohrt. An der Mündung befindet sich ein kleines Regenrückhaltebecken mit Feuchtgebiet und Schilf.

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Bohnenbach

Quelle: am Haus Bodelschwinghstraße 211
Mündung: verrohrt unter der Artur-Ladebeck-Straße, Ecke Johannistal, in die Lutter II
Länge: 4,0 km
Nebenbäche: Kerchbach (l.), Kantensiekbach (r.)
Bachsystem: Lutter II

Der Bohnenbach entspringt im Teutoburger Wald oberhalb von Bethel, am Haus Bodelschwinghstraße 211, rd. 200 m westlich von Haus Salem. Ein weiterer Quellbach entspringt ebenfalls an der Bodelschwingstraße, 100 m nördlich des Restaurants Habichtshöhe. Beide fließen in nördlicher Richtung ab, treffen sich am Remterweg in Bethel (Ecke Baumschulenweg) und fließen von dort in nordwestlicher Richtung weiter durch das Grünland zwischen Quellenhofweg und Karl-Siebold-Weg. Der Bohnenbach speist einen Stauteich östlich der Mamre-Patmos-Schule, nimmt unterhalb derselben von links den Kerchbach auf, durchfließt den neu gestalteten Bohnenbachpark am Saronweg und verschwindet bei Dankort an der Hoffnungsthaler Straße in der Verrohrung. Die letzten 900 m sind, meist unterhalb der Artur-Ladebeck-Straße, verrohrt, der Bach fließt in nordöstlicher Richtung. Unterm Bethel-Eck nimmt er von rechts den verrohrten Kantensiekbach auf. Unter dem Abzweig Johannistal mündet der Bohnenbach von rechts in die verrohrte Lutter II.

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Fußbach

Quelle: an der Dornberger Straße westlich des Tierparks
Mündung: verrohrt unter der Lutterstraße in die Lutter II
Länge: 1,8 km
Bachsystem: Lutter II

Öffis: Bus 24 bis Gadderbaum, Tierpark (Quellbäche) | Bauernhausmuseum (Stausee Olderdissen) | Uhlandstraße (Stausee Freiligrathstraße)

Der Fußbach ist der Bach im Johannistal. Er entspringt in zwei Quellbächen an der Dornberger Straße. Eine Quelle befindet sich an der Ostseite des Parkplatzes des Tierparks Olderdissen, die zweite ist 180 m nördlich der Parkplatzeinfahrt im Wald direkt am Wanderweg. Beide Quellarme vereinigen sich im Stauteich des Tierparks. Von dort fließt der Fußbach 700 m in östlicher, dann südöstlicher Richtung an der Straße Johannistal entlang und mündet in den Stauteich an der Freiligrathstraße. Der Abfluss des Stauteichs ist 50 m weiter unter der Straße verrohrt. Die restlichen 650 m des Bachlaufs sind komplett verrohrt. Der Bach unterquert die östlichste Ecke des Johannisfriedhofs, die Auffahrt zum Ostwestfalendamm, dann Ostwestfalendamm und Bahnstrecke und fließt unterhalb des Bolbrinkerswegs von links der Lutter II zu, die unter der Lutterstraße verrohrt ist.

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Finkenbach

Quelle: unter dem Güterbahnhof
Mündung: am Gustav-Stute-Weg (Heepen) in die Lutter II
Länge: 5,4 km (14 Brücken)
Nebenbäche: Holzbach (r.)
Bachsystem: Lutter II

Öffis: Bus 23 bis Zur Alten Gärtnerei (Oberlauf) | Bus 25 bis Petristraße  oder Böttcherstraße (Heeper Fichten) | Busse 21, 22, 33 bis Heepen, Am Alten Bauhof (Unterlauf)

Der Finkenbach entspringt mit zwei Quellbächen im Industriegebiet am alten Containerbahnhof, fließt von dort in östlicher Richtung, anfangs meist verrohrt. Längs den Straßen Zur Alten Gärtnerei und Am Finkenbach (hinter der Petrikirche) ist er zu sehen, dann wieder in den Heeper Fichten, wo er östlich der Althoffstraße zu Tage tritt. Im Wald bildet er schöne Mäander und fließt weiter ostwärts durchs Grünland zum Heeper Friedhof, den er nördlich umgeht. Er fließt am Gustav-Stute-Weg entlang und bildet kurz vor der Mündung in die Lutter II in einem Erlenbruch wieder sehenswerte Mäander.

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Schwarzbach

Quelle: im Teutoburger Wald oberhalb von Werther
Mündung: bei Babenhausen in den Johannisbach
Länge: 10,4 km (5,2 km und 6 Brücken in Bielefeld)
Nebenbäche: Mühlenbach (r.), Hasbach (r.), Beckendorfer Mühlenbach (l.)
Bachsystem: Johannisbach

Öffis: Busse 21, 61, 68 bis Isingdorf, Paar (Quellbach) | bis Werther ZOB (Oberlauf in Werther) | Bus 157 bis Werther, Jöllenbecker Str. (Reitstall Overbeck) | bis Isingdorf, Sudheideweg (Anfang Mittellauf) | Busse 58, 63 bis Schröttinghausen, Voß (Deppendorfer Wiesen) | bis Deppendorf, Schlingkrug (Deppendorf) | Busse 57, 58, 68, 158 bis Babenhausen, Pottkamp (Mühlenmasch)

Der Schwarzbach (Wikipedia) entspringt in zwei Quellbächen im Teutoburger Wald oberhalb von Werther. Der südliche davon hat seine Quelle beim Hof Schierenbeck in Isingdorf, 1,8 km südlich vom Ortskern Werther, der nördliche am Hang des Hengebergs, 1,5 km südwestlich des Ortskerns. Der Schwarzbach durchquert Werther in nordöstlicher Richtung und passiert das Schloss. Der Mittellauf fließt in östlicher Richtung durch eine Wiesenlandschaft, nimmt von rechts den Mühlenbach auf, wendet sich an den Deppendorfer Wiesen nach Südosten und durchfließt Deppendorf. Sein Grünzug bildet das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal, das bis fast zur Mündung reicht. Östlich von Deppendorf nimmt er von rechts den Hasbach auf. Der Schwarzbach unterquert die Schröttinghauser Straße nördlich von Babenhausen, nimmt von links den Beckendorfer Mühlenbach auf und erreicht das Naturschutzgebiet Mühlenmasch zwischen Babenhausen und Theesen, wo er von links in den Johannisbach einmündet.

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Beckendorfer Mühlenbach

Quelle: im Nagelsholz nördlich von Jöllenbeck
Mündung: zwischen Theesen und Schröttinghausen in den Schwarzbach
Länge: 6,3 km (6 Brücken)
Nebenbäche: Preckerbach (Dreeker Bach, l.), Pfarrholzbach (l.), Horstheider Bach (l.)
Bachsystem: Schwarzbach > Johannisbach
Öffis: schwierig

Der Beckendorfer Mühlenbach (Wikipedia) entspringt im Nagelsholz nördlich von Jöllenbeck und prägt von der Quelle an das nach ihm benannte langgestreckte Naturschutzgebiet. Der Oberlauf fließt zunächst in westlicher Richtung und unterquert die Bargholzstraße zwischen Jöllenbeck und Häger. Von dort fließt er in südlicher Richtung weiter, meist durch Auwälder oder ein kastenförmiges Siektal. Er nimmt von links den Preckerbach (Dreeker Bach) auf. Der Mittellauf fließt in südöstlicher Richtung zwischen Schröttinghausen und Jöllenbeck durch, unterquert die Beckendorfstraße und nimmt von links den Pfarrholzbach und den Horstheider Bach auf. Der Unterlauf passiert Theesen westlich und mündet knapp 700 m nordwestlich des Köckerhofs von links in den Schwarzbach, der 300 m weiter südöstlich in den Johannisbach mündet.

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Jölle

Quelle: Jöllenbeck, Auf dem Tie
Mündung: in den Obersee (Johannisbach)
Länge: 7,5 km (11 Brücken)
Nebenbäche: Jöllenbecker Mühlenbach (l.), Belzbach (r.), Bullsieksbach (l.), Schlothagener Graben (r.), Renkensbach (l.), Sudholzbach (l.)
Bachsystem: Johannisbach

Öffis: Busse 54, 154 bis Jöllenbeck, Adlerdenkmal (Quelle) | Bus 54 bis Jöllenbeck, Detmers (Oberlauf Höhe Örkenstraße) | Rufbus 53AL bis Jöllenbeck, Hasenpatt (Oberlauf) | Von Herford: Busse 253, 421 bis Laar, Talstraße (Mittellauf Höhe Laarer Straße) | Bus 101 bis Vilsendorf, Berkensiek (Mittellauf Höhe Blackenfeld) | Bus 51 bis Schildesche, Engersche Straße (Unterlauf)

Die Jölle entspringt an der Straße Auf dem Tie in Jöllenbeck und fließt von da in ihrem 2,8 km langen Oberlauf ostwärts durch den Jöllenbecker Grünzug, später durch Feuchtwiesen am Hasenpatt. Nördlich des Hofs Upmeier zu Belzen mündet von links der Jöllenbecker Mühlenbach ein, und der Mittellauf der Jölle knickt nach Süden ab. Von Landesbehörden und in Wikipedia wird offiziell der mit 5,5 km deutlich längere Jöllenbecker Mühlenbach als Oberlauf des dann 9,9 km langen Gesamtgewässers betrachtet und der Oberlauf der Jölle damit zum Nebenbach degradiert. Wir folgen hier aber den Bezeichnungen im Bielefelder Stadtplan. Auf ihrem Weg durch das Ravensberger Hügelland südwärts nimmt die Jölle noch fünf benannte und mehrere unbenannte Nebenbäche auf, darunter den Schlothagener Bach oder Graben. Der Unterlauf unterquert die Engersche Straße bei Steinsieks Mühle und mündet von Norden in den Obersee bzw. die Johannisbach-Umflut ein.

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Stieghorster Bach

Quelle: Lübberbrede in Stieghorst Nord
Mündung: an der Hillegosser Straße (Heepen) in den Oldentruper Bach
Länge: 2,4 km (10 Brücken, 2 Stauteiche)
Nebenbäche: Meyerbach (r.)
Bachsystem:
Oldentruper Bach > Windwehe > Lutter II
Öffis: Bus 131 bis Oldentrup, Dürkopp-Adler Kehre (Oberlauf mit Meyerbach) | Busse 33, 369 bis Oldentrup, Lüneburger Straße (Grünzug Oldentrup) | Bus 21 bis Heepen, Am Kuhlenbrink (Mündung)

Der Stieghorster Bach entspringt am nördlichen Rand von Stieghorst, am Ende der Straße Lüberbrede, mit einem Quellteich. Er fließt in nördlicher Richtung ab, passiert die Sportanlage Potsdamer Straße und durchfließt den Oldentruper Park mit Stauteich. Östlich der Kreuzung Hillegosser Straße / Heeperholz mündet er in einen Stauteich des Oldentruper Bachs.

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